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Healthcare

Healthcare oder „Gesundheitssystem“ betrifft für die Elektromechanik alle Anwendungsfälle, bei denen der Mensch bei Einschränkungen der Gesundheit technisch unterstützt werden kann. Häufig finden sich Anwendungen im Bereich Prothetik, Orthetik, Neurostimulation oder Mobility.

Eine wichtige Unterscheidung zur Medizintechnik ist, dass es hierbei weder direkt noch indirekt um Eingriffe in den menschlichen Körper geht und eine Sterilisierbarkeit des Equipments nicht im Fokus steht. Vielmehr geht es um die Möglichkeit, mit angepasster Technik das Leben mit Einschränkungen angenehmer zu machen und auch Menschen mit Einschränkungen den Umgang mit diesem Equipment zu ermöglichen.

Anforderungen

Eine teilelektrische Prothese soll das Gehen für den Träger so realistisch wie möglich unterstützen. Dazu befinden sich Sensoren und Aktoren in der Prothese, die täuschend echt die Reaktionen des vegetativen Nervensystems imitieren können.

In Bewegung gleicht die Prothese alle Effekte aus, die durch Gewichtsverlagerung, ungleichen Untergrund oder Bewegung erzeugt werden. Da das vegetative Nervensystem diese „Arbeit“ auch unbewusst übernimmt, fühlt sich die Funktion für den Nutzer extrem natürlich an.

In diesem konkreten Fall benötigt der Kunde ein Stecksystem, das leicht und sicher gesteckt werden kann. Es muss im Außenbereich einsetzbar und auch bei eingeschränkten visuellen Fähigkeiten des Nutzers noch sicher verwendbar sein.

Bei der Detailbesprechung mit den Kunden werden die Rahmenbedingungen genau analysiert und in die Planung mit einbezogen.

Schwerpunkte

Folgende weitere Schwerpunkte ergaben sich für die Lösungsfindung:

Um häufiges Stecken (1- bis 5-mal pro Tag) sicherstellen zu können, wird in einer Nutzungszeit von durchschnittlich fünf Jahren von mindestens 10.000 Steckzyklen ausgegangen.

Das Stecken darf in der Zeit der Nutzung weder im Steckverhalten (Steckkraft und Dichtheit) noch in der elektrischen Anwendung (Übergangswiderstände) Veränderungen aufweisen.

Vorgehensweise

Wie werden Lösungsansätze und Anforderungen strukturiert verfolgt?

Nach dem Ishikawa-Prinzip werden Anforderungen und einwirkende Faktoren analysiert, bewertet und bei der Lösungsfindung berücksichtigt. Aus der Methodik ergeben sich üblicherweise verschiedene Lösungskonzepte, die dem Kunden vorgestellt werden. Am Ende entscheidet sich der Kunde für die Variante, die am besten in sein Gesamtkonzept passt.

Lösungsansatz

Mit Hilfe der federbasierenden Verschlusstechnik lassen sich Steckkraft und Haptik des Stecksystems sehr genau einstellen. Damit erhöht sich der Steckkomfort bei diesem System erheblich. Auch von Nutzern mit eingeschränkten visuellen Fähigkeiten lässt sich das System leicht und sicher verwenden.

Sie haben eine Idee – wir entwickeln die optimale Lösung.

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