Automatisierte externe Defibrillatoren, kurz AED, müssen im Notfall zuverlässig funktionieren, oft unter hohem Zeitdruck und in herausfordernden Einsatzsituationen. Entscheidend dafür sind eine klare Handhabung, eine robuste mechanische Auslegung und eine stabile elektrische Performance. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Geräteschnittstelle zwischen Patientenelektroden und Defibrillator. Im Fokus der Konzeptstudie steht die Buchse im AED, die die Patientenelektroden über das zugehörige Stecksystem mit dem Gerät verbindet. Sie führt EKG-Analysesignale sicher in das Gerät und leitet den Defibrillationsimpuls im Hochspannungsbereich sicher zum Patienten.

Anforderungen
Die zentrale Herausforderung bestand darin, ein bestehendes Konzept so weiterzuentwickeln, dass es Patientensicherheit, Fehlbedienungsschutz und Serienfertigung vereint.
- Regulatorik: Erfüllung von IEC 60601-1, IEC 60601-2-4 und ISO 13485.
- Elektrisch: Übertragung von kV-Impulsen und µV-Signalen (EKG).
- Sicherheit: Normkonforme Kriech- und Luftstrecken sowie wirksamer Berührschutz.
- Umgebung: Beständig gegen Temperaturschwankungen und Luftfeuchtigkeit
Schwerpunkte
Um eine zuverlässige Funktion in jeder Einsatzumgebung zu gewährleisten, liegen die Schwerpunkte auf folgenden Punkten:
- IP66 Schutz: Dauerhafter Schutz gegen Staub und starkes Strahlwasser.
- Mechanische Belastbarkeit: Auslegung gegen Stöße und Vibrationen nach DIN EN 1789.
- Bedienkomfort: Eindeutige Codierung, Fehlstecksicherheit und wahrnehmbare Rückmeldung beim Stecken.
- Kontaktgüte: Dauerhaft niedrige Übergangswiderstände für stabile Signalqualität.

Lösungsansatz
Das bestehende Design wurde gezielt technisch und fertigungstechnisch optimiert. Durch die Überarbeitung der Bauteilarchitektur und der Montage-Schnittstellen wurde die Konstruktion robuster und wirtschaftlicher.
- Konstruktive Absicherung: Gezielte Umsetzung der Hochspannungs- und Isolationsanforderungen.
- Fertigungsgerechtigkeit: Vereinfachte Montageprozesse und klare Bauteilzuordnung für die Serie.
- Prozesssicherheit: Stabilisierung der Prüf- und Absicherungsprozesse zur Reduktion der Ausschussquote.
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Bereits in der Frühphase der Vorentwicklung unterstützt Sie binder solutions auf dem Weg zur Realisierung Ihres Projekts. Unser Ziel ist es, Ihr Produkt schnellstmöglich zur Marktreife zu bringen. Mit unserer tiefen Wertschöpfungsstruktur können wir die vielfältigen Kompetenzen der binder Gruppe nutzen und Sie in jeder Phase der Produktentwicklung vollumfänglich unterstützen. Dabei verwenden wir modernste Techniken und zuverlässige Fertigungsverfahren.
Unsere Experten können über die Serienfertigung hinaus geeignete Labortests entwickeln, Bauteilanalysen durchführen sowie bei internationalen Freigaben und Freigabeempfehlungen mitwirken. Gepaart mit unserer langjährigen Projektmanagement- und Konstruktionserfahrung sind wir in der Lage, jederzeit iterativ auf etwaige Anpassungen reagieren zu können.
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